Termine
Kreistag 10.06.2010 in Walldürn.
 
Kreismeister
m D-Jugend         TV Hardheim
E-Jugend               HSG Jugend
 
Vereinspraktikum bei den Hardheimer Handballern.

Seit Ende Februar bis Mitte April absolviert die 21-jährige Sportstudentin Julia Wollenschläger von der PH Ludwigsburg ihr Vereinspraktikum bei den Hardheimer Handballern. Das Praktikum hat einen Umfang von 24 Doppelstunden. Dabei soll sie einen Einblick in die verschiedenen Bereiche des Vereinslebens-Vorstandssitzungen, Planung und Organisation von Events, Übungsleiter und Trainerarbeit erhalten. Sie wird bei den Handballern in Jugend- sowie Aktivenmannschaften hospitieren und selbständig Teile der Übungsstunden leiten, um auch ihr die Erfahrungen der Übungsleiter in der Gruppenführung zu vermitteln. Ebenfalls wird sie bei Verbandsspielen der Handballmannschaften Einblick in das Coaching der einzelnen Übungsleiter erhalten. Den Auftakt „bestreitete“ Julia Wollenschläger bereits letzte Woche bei den kleinsten Hardheimer Handballern, die ihr eine VIP-Karte für die Landesliga-Heimspielen und für die richtige Bekleidung ein T-Shirt des Sponsors der Handballer „Smarterbussines“ überreicht. Nach Beendigung des Praktikums wird sie einen „Ausbildungsnachweis Vereinspraktikum“ erhalten.                       TV Hardheim Handball

 

Wieder über 100 Kinder beim Minispielfest der Hardheimer Handballer

Nach dem Spielfest des Handball-Verbandes-Württemberg führten Hardheims Handballer am Sonntag, 21.02.2010 ihr traditionelles Minispielfest, mit Kindern im Alter von fünf bis acht Jahren, in der Walter-Hohmann-Halle durch. Diesmal nahmen acht Mannschaften aus dem Handballkreis Tauberbischofsheim/Buchen teil. Außer dem Gastgeber fanden sich Mannschaften aus Buchen, Dittigheim, Königshofen und Tauberbischofsheim in der Hardheimer Sporthalle ein.Das Eröffnungsspiel war wieder mit Musik umrahmt. Dabei mussten die Kinder auf Musikstopp, farbige Markierungshütchen mit verschiedenen Körperteilen berühren. Die Farben wurden von einer Betreuerin mit dem entsprechend farbigen Tuch vorgegeben.Danach wurden die Mannschaften den bereits aufgebauten Stationen zugeteilt  Bei den sieben Stationen wurde besonders die Schnelligkeit, Koordination und Geschicklichkeit der Kinder gefordert und gefördert. Bei Kletterparcour, Koordinationleiter, Kissenschlacht auf dem Schwebebalken, Zielspringen auf eine Bodenmatte konnten sich die Kinder ihre Beweglichkeit. Bei einem Nummernlauf und Zielwerfen waren weitere Fähigkeiten der Kinder gefragt. Natürlich durfte das Handballspiel bei dem Spielfest nicht fehlen.

Die Mannschaften wurden in zwei Gruppen aufgeteilt und spielten auf zwei Spielfeldern gegeneinander. Dabei galt es nicht nur die gegnerische Mannschaft zu umspielen, die Frisuren und Schuhe in Ordnung zu bringen, sondern auch das noch unberechenbare Spielgerät unter Kontrolle zu bringen. Wenn dann noch der Ball im gegnerischen Tor und nicht im eigenen untergebracht wurde, war die Freude der Kinder riesengroß. Großen Spaß hatten ebenfalls die anwesenden Eltern und Verwandten bei dem kurzweiligen Nachmittag in der Sporthalle Hardheim. Nachdem die Trainer mit ihren Mannschaften ihr Programm und Handballspiele absolviert hatten, kam man zum Schlussspiel zusammen. Dazu erhielt jeder Trainer einen Pylonen und die Mannschaften einen Softball für einen Staffellauf. Die Kinder mussten mit dem Softball die Halle überqueren und den Ball im Pylonen unterbringen und danach den Ball wieder an einen Mitspieler übergeben. Als letzte Aufgabe wurde noch gemeinsam das Mini-Handballlied gesungen. Den Text hatten die teilnehmenden Mannschaften zu Beginn des Spielfestes zum Erlernen bekommen. Bei der Siegerehrung gab es natürlich nur Sieger und jede Mannschaft erhielt einen Preis mit Süßigkeiten und Spielsachen gefüllt. Großes Lob gab es von den Gastmannschaften für die beiden Organisatoren Doris Steinbach und Thea Huspenina für die Durchführung des Spielfestes. Diese bedankten sich bei den zahlreichen Helfern und bei der Gemeinde Hardheim, die es möglich machten, das alljährliche Minispielfest zu veranstalten. Aufgrund der vielen positiven Rückmeldung von Trainern und Zuschauer für das kurzweilige Minispielfest ist davon auszugehen, dass die beiden Organisatorinnen für nächstes Jahr wieder ein Spielfest in ihrer Planung haben.                                                                                                                        TV Hardheim Handball

 
Marcel Engels klopft ans Tor zur DHB Jugendnationalmannschaft.

Engels – dieser Name ist ganz eng verbunden mit den Handballern des TV Hardheim. In früheren Jahren waren es die Brüder Andreas, Armin und Georg, die dem Erftalverein über viele Jahre die Treue gehalten und ihn zu zahlreichen Erfolgen geworfen haben. Dieses Trio ist freilich jetzt etwas in die Jahre gekommen, verhilft aber immer noch den Alten Herren des TVH zu klaren Siegen.

Neue Generation
Mittlerweile aber macht sich eine neue „Engels-Generation“ auf, die Handballwelt zu erobern. Marcel,  15-jährigem Filius von Goalgetter Andreas und seit gut eineinhalb Jahren bei der SG Kronau/Östringen aktiv, stehen alle Türen nach oben offen. Eben erst spielte sich der 1,88 Meter große Halblinke bei einer DHB-Sichtung in den Vordergrund und ins Notizbuch von Bundestrainer Christian Schwarzer. Groß war die Freude, „als ich erfahren habe, dass ich es in den erweiterten Kader der DHB-Auswahl geschafft habe“, erzählt Marcel Engels im Gespräch mit den Fränkischen Nachrichten.
Schwarzer selbst war höchst angetan von den Leistungen des ehemaligen Hardheimers (er wird am 19. Februar 16 Jahre alt und machte sich damit ein vorgezogenes Geburtstagsgeschenk), der bei dieser Sichtungsmaßnahme des Südens sogar ins Allstarteam berufen wurde. Jetzt heißt es für ihn, im wahrsten Sinne des Wortes am Ball zu bleiben, um nach Ostern die nächste Hürde zu überwinden und den endgültigen Sprung ins Nationalteam zu schaffen. Der Ehrgeiz ist vorhanden, der Wille auch, beste Voraussetzungen also, um die nächsten Pläne in die Realität umzusetzen, zumal Experten ohnehin die Meinung vertreten, dass die Südsichtung qualitativ stärker einzuschätzen ist als die des Nordens.

Erhöhter Trainingsumfang
Seit gut eineinhalb Jahren spielt Marcel Engels für die Kombination aus Kronau und Östringen, derzeit in der badischen Oberliga der B-Jugend. Nach dem großen Erfolg bei dieser Sichtung, an der insgesamt fast ein Dutzend Landesverbände teilgenommen hatten, wird der Trainingsumfang eher noch erhöht, dann „winken“ bis zu zehn Übungseinheiten pro Woche, in der sich Engels beweisen und weiter sportlich verbessern will. „Die eineinhalb Jahre haben mir schon sehr viel gebracht“, blickt Marcel zurück. „Im Spielverhalten und in Sachen Handball-Grundverständnis habe ich sehr viel dazu gelernt.“ Hingegen sei das Eins-gegen-Eins-Spiel sicher noch etwas, an dem es zu arbeiten gelte. Allerdings seien auch hier die Fortschritte kontinuierlich zu erkennen. Natürlich sei der eigene Vater eines seiner Vorbilder, so der hochtalentierte Youngster, der von sich sagt, dass „ich zwar einen Zug zum gegnerischen Tor habe, ebenso aber auch das Auge für den vielleicht besser positionierten Nebenmann“.
Bei der Sichtung sei es schon richtig zur Sache gegangen. So hätten zunächst Vergleiche vier gegen vier und fünf gegen fünf im Mittelpunkt gestanden. Im Folgenden sei es intensiv um verschiedene handballerische Tests gegangen, ebenso sei ein Sportwissenschaftler vor Ort gewesen, der unter anderem Dinge wie Sprungkraft oder körperliche Konstitution unter die Lupe genommen habe.
Derzeit besucht Marcel Engels noch die Realschule. Nach der mittleren Reife wird er sich in Sinsheim beruflich dem Sportmanagement widmen mit drei Tagen Schule und zwei Tagen Praktikum in der Woche.
Alltag voll gepackt
Der Alltag des Marcel Engels ist also voll gepackt, Langeweile kommt da sicher keine auf. Die Mühen haben sich aber bisher schon gelohnt. Der 15-Jährige will seinen Weg, so lässt er durchblicken, weiter kontinuierlich gehen und nach Möglichkeit die Erfolgsleiter Stufe für Stufe nach oben klettern. Die ersten Sprossen hat er mit Erfolg erklommen. Und einen nächsten Traum hat er auch schon: „Mein Wunsch wäre es, mal im Nationaltrikot in Hardheim vor großer Kulisse aufzulaufen.“ Nichts ist unmöglich . .

 
Startschuss zum Jahr des Schiedsrichters 2010
Vor rund 150 Ehrengästen, Präsidiumsmitgliedern, Schiedsrichterverantwortlichen sowie Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern aus den drei Handballverbänden Baden-Württembergs ist am 05.01.2010 in Altbach/Deizisau das Jahr des Schiedsrichters 2010 unter dem Motto „im dienste des spiels“ eröffnet worden. Das eindrucksvolle Impulsreferat hielt kein Geringerer als der Schiedsrichterverantwortliche des Deutschen Handballbundes, Peter Rauchfuß. Federführend sei die Zusammenarbeit der drei baden-württembergischen Handballverbände und vorbildhaft für den gesamten deutschen Handball, wie Peter Rauchfuß lobend anerkannte.
„Wir stehen am Beginn eines notwendigen und äußerst interessanten Entwicklungsprozesses“, so BHV-Präsident Holger Nickert. „Unser Ziel ist es nun, alle Beteiligte wie Vereine, Handballkreise und Verband in einem vertrauensvollen Netzwerk zusammen zu schweißen“, wie der höchste BHV-Funktionär visionär anmerkte. Dass dies nicht in einem Jahr geschehen kann, war allen Anwesenden klar und wurde von allen Rednern immer wieder betont. Vorgestellt wurde daher als erstes Modul die gemeinsame Werbekampagne, die speziell in Sprache und Bildern auf die jugendliche Zielgruppe ausgerichtet ist und allen Vereinen zur Verfügung gestellt werden wird. Aufmerksame Stille herrschte, als erstmalig der eigens komponierte Rap-Song den Anwesenden vorgespielt wurde. Vorgestellt wurden auch die attraktiven Plakat- und Postkartenmotive sowie die weiteren Schritte und Maßnahmen, die nun in der gemeinsamen Projektgruppe weiterentwickelt werden. Und der BHV ist der erste Landesverband, der seinen Mitgliedern bei der anstehenden DHB-Länderpokalvorrunde am 09./10. Januar in der Richard-Möll-Halle in MA-Seckenheim diese Werbekampagne vorstellen wird. Dabei wird der BHV-Schiedsrichterausschuss an einem informativen Info-Stand neben den Materialien auch ein Verlosungsquiz mit attraktiven Preisen durchführen.